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Sie wurde 1719 nach einem Entwurf von Rémy de la Fosse, dem Erbauer
des Schlosses, errichtet. Der Barockbau diente als Winterherberge
für die Orangenbäume, die Landgraf Ernst Ludwig von Sardinien
hatte kommen lassen. Den Sommer verbrachten die Bäume im gepflegten
Orangeriegarten. Er wurde 1740 nach Plänen von de la Fosse im
Geschmack der typisch französischen Barockgärten symmetrisch
angelegt. Auch heute noch können dort alljährlich die
südlichen Früchte bewundert werden. Das Gebäude beherbergt
Tagungs- und Gesellschaftsräume.
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