Prinz-Emil-Garten
 
Prinz-Emil-Garten
Der Gartenbau wurde von Kammerpräsident Friedrich Carl von Moser 1772 begonnen. Das heute noch vorhandene Schlößchen erbaute Johann Martin Schuknecht. In dem Garten waren neben zwei Teichen und Bachläufen, dem ehemaligen romantischen Empfinden entsprechend, eine künstliche gotische Ruine, eine Kapelle (die als Küche diente), ein im russischen Stil erbautes Bauernhäuschen und auf einer Insel ein chinesischer Pavillon vorhanden. Durch Besitzerwechsel und durch die Jahrhunderte veränderte sich das Erscheinungsbild des Gartens erheblich. Der ursprüngliche englische Garten stellte sich um die Jahrhundertwende als Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts mit Merkmalen des bürgerlichen Gartens dar. Nach dem Krieg entstanden erhebliche Eingriffe durch Randbebauungen, die erst in den letzten Jahren aufgrund einer Sanierungskonzeption weitgehend gemildert werden konnten. Von den vorhanden Gebäuden existiert nur noch das Schlößchen, das bürgerschaftlicher Nutzung zugeführt ist, sowie der wieder errichtete Inselpavillon.
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