IM AUSSENBEREICH
befindet sich neben dem Backhaus eine offene Halle mit zahlreichen Gemarkungssteinen,
Grenzsteinen der ehemaligen herrschaftlichen Güter im Bereich der Gemarkung
und Grabsteine vom ältesten Lampertheimer Kirchhof, der um die St. Andreaskirche
war und bis zum Jahre 1786 belegt wurde.
Neben Hinweisen auf die Bedeutung des Tabakbaues und die Verarbeitung für die
einst zweitgrößte hessische Anbaugemeinde - in Lampertheim wird seit
über 300 Jahren Tabakanbau als Sonderkultur betrieben - zeugt der restaurierte
Hausbrunnen mit seiner geringen Tiefe von 4,20m vom früheren Wasserreichtum
des Rieds. Eine nachträglich errichtete Schmiede soll auf die Wichtigkeit
dieses Handwerks für das dörfliche Leben vergangener Jahrhunderte hinweisen
und die Bemühungen sich selbst mit Privilegien die Dienste eines Dorfschmiedes
zu sichern.