Das Wahrzeichen der Stadt thront auf einem Sandsteinrücken am Nordrand der historischen
Altstadt. Die Nürnberger Burg gliedert sich in die Reste der Burgrafenburg in der Mitte,
der Kaiserburg im Westen und die aus reichsstädtischer Zeit stammenden Bauten im Norden
und Osten. Die Burgrafenburg steht in enger Verbindung mit der erstmaligen Erwähnung
Nürnbergs in einer Urkunde Kaiser Heinrich III. aus dem Jahr 1050.
Bereits 1140 begann der staufische Kaiser Konrad III. mit dem Bau einer zweiten Burg,
die als Kaiserresidenz dienen sollte. Im Zuge der reichsstädtischen Eigenständigkeit,
die Nürnberg im 13. Jahrhundert erlangte, wurde die Burg in die Obhut der Stadt
übertragen. Bei den reichsstädtischen Bauten ragt der Turm Luginsland, der 1377
begonnen wurde, gewaltig hervor.
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